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Neulich auf der Buchmesse: TraumFänger Verlag
TraumFänger Verlag
Ausschnitte aus der Buchlesung im Rahmen von “Leipzig liest” zur Buchmesse 2012
16. März 2012
Pressekonferenzsaal, Congress Center Leipzig
Foto: (c)casus. 2012
Es gelingt ihnen wohl Jahr für Jahr.
Sie setzen Maßstäbe mit ihren Lesungen und musikalischen Veranstaltungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse.
Der TraumFänger Verlag aus dem tiefbayrischen Hohenthann.
Bereits 2011 stellte Kerstin Schmäling Ernie LaPointe, den Urenkel von Sitting Bull und sein Buch ‘Sitting Bull – Sein Leben und Vermächtnis’ vor. Dank des enormen Interesses stürzten sich Presse und Fernsehen auf Stand und Lesungen und in der Berichterstattung war von einem der highlights auf der Messe die Rede.
Hier der 10minütige Bericht von der Pressekonferenz 2011 auf youtube.
Auch 2012 gelang ihnen solch ein Coup mit Mitch Walking Elk und seiner gedruckten Biografie ‘There will be no surrender – Ich werde mich nie ergeben’.
Im offiziellen Pressetext heißt es dazu: ‘…Mitch Walking Elk, Angehöriger der Cheyenne-Arapahoe. Mitch hat irgendwie schon alles erlebt: Vom grausamen Alltag einer Boarding School, über Gefängnisaufenthalte, Alkohol, und Scheidungen bis hin zu den gefeierten Konzerten auf seinen Tourneen. Er erkannte, dass Indianer in den USA für ihre Rechte kämpfen müssen und wurde Aktivist des American Indian Movement. … Ein Mensch, der seine Wut besiegt hat und sogar imstande ist, zu vergeben. Ein bewegender Einblick in das Leben eines Musikers und Kämpfers für die Bürgerrechte, und eines unbeugsamen Mannes.’
Diesen bewegenden Augenblick transportierte das Team bereits auf die erste Pressekonferenz zur akteullen Buchmesse, die rockradio.de in voller Länge live übertrug und die ihr jetzt in Ausschnitten noch einmal nachhören könnt.
Doch Kerstin Schmäling wäre nicht so erfolgreich, wenn sie nicht noch einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel geschüttelt hätte. Mit Wild Willy Westbahns Bio ‘Ned ois bloß Rock’n’Roll…’ stellt sie einen ‘Guitar Highlander’ an die Seite von Mitch, der mit eigener Sprache und musikalsicher Begleitung eine erstaunliche Geschichte erzählt. Vom Kurt Ostbahn Fan Willy Mertl zum Bühnen-Hero.
Offiziell klingt das so: ‘Die Art und Weise Ostbahns, in bescheiden-kritischer Art über die Dinge des Lebens zu singen, haben Willy Mertl stark gepägt: „So Songs wie „Arbeit“ zum Beispiel sagen viel aus ohne dabei mit erhobenem Zeigefinger zu predigen“, meint Mertl. Diesen Stil wollte er auch in sein Album übertragen.’
Das genau werden wir demnächst ‘überprüfen’.
Die CDs von Mitch und Willy laufen in Kürze im rockstream auf rockradio.de und natürlich gibt es auch Auszüge am 10. April zur Messe-Nachlese.
(c)casus. 2012
[podcast, 27:19min]
—
Mitch Walking Elk ‘There will be no surrender – Ich werde mich nie ergeben’
ISBN-10: 3941485164
ISBN-13: 978-3941485167
Euro 14,90
Wild Willy Westbahn ‘Ned ois bloß Rock-‘n’-Roll’
ISBN-10: 3941485121
ISBN-13: 978-3941485129
Euro 14,90
Links zum Thema:
TraumFänger Verlag, homepage
Mitch Walking Elk, homepage
Wild Willy Westbahn, homepage
Hinweis: Die Links führen teilweise auf Fremdseiten, für deren Inhalte ich keine Haftung übernehme.
Toneinspieler:
Wild Willy Westbahn und Mitch Walking Elk, Live auf der PK im Pressecenter
Die teilweise ungenügende Tonqualität bitte ich zu entschuldigen. Das geht 2013 besser!
Neulich auf der Buchmesse: Rolf Becker
Foto: (c)Gerhard Käshammer, Montage: casus
Gibt es etwas, was ein gestandener Schauspieler und Entertainer nach weit über 50 Jahren Bühnen- und Filmpräsenz noch nicht gefragt wurde, worauf er noch keine Antwort gab und was für das Publikum heute über das Bekannte hinaus interessant ist?
Die Frage habe ich mir bereits lange vor der Lesung aus dem literarischen Schaffen Franz Josef Degenhardts gestellt.
Der Berliner Kulturmaschinen Verlag bot mit dem in wenigen Tagen 77 Jahre alt werdenden Rolf Becker mehr als einen Sprecher und Buchzitate-Vortragenden. Rolf Becker lebt das gelesene Wort, lebt die Worte seines Freundes und Wegbegleiters Franz Josef Degenhardt.
Damit stand mein Wunsch fest, die Buchmesse ist um einen Höhepunkt reicher und mein Recorder um 10 Minuten Platz beraubt.
Wer aber jetzt meint, naja, der Becker, das ist ja der Opa hinter der Brötchentheke in der Sachsenklinik, der hat zwar so ganz unrecht nicht, aber so ganz recht auch nicht. Denn trotz des schönen Alters ist Rolf Becker ein heller Kopf, ein Mitdenker, ein Nischenfinder, ein Nischenbesetzer, ein Realist.
Unweigerlich musste ich bei der Beschäftigung mit der Materie an Frak Zappa denken, der sinngemäß sagte “Leute, die nicht schreiben können, machen Interviews mit Leuten die nicht denken können und fabrizieren daraufhin Artikel für Leute die nicht lesen können…”
Falsch.
Rolf Becker weiß sehr genau, wann er wo sich wie äußert.
Und den klaren Kopf nimmt ihm auch mit 77 Jahren niemand.
Ich für meinen Teil sehe es so; ich habe nach vielen Jahren und noch mehr Gesprächspartnern wohl das Interview oder besser das Gespräch meines Lebens gemacht. Es sind nur 10 Minuten, doch wer mithört, mitdenkt und mitversteht, wird einen Mann kennenlernen, dessen Vita in keiner bunten Illustrierten je erscheinen wird.
So gesehen ist ein kleines Wunder geschehen.
Doch hört und entscheidet selbst.
Die kommentierte Lesung mit Rolf Becker aus der literarischen Werkausgabe Franz Josef Degenhardts könnt ihr am 10. April in meiner Sendung memorygigs ab 20 Uhr auf rockradio.de hören.
Vorab das komplette Interview mit Rolf Becker, das ich unmittelbar nach der Veranstaltung mit ihm führen konnte.
Der kurze Einspieler und das Outro stammen aus Songs von Franz Josef Degenhardt, Kai Degenhardt und Gerhard Gundermann.
[podcast, 11:01min]
Tonfragmente aus Franz Josef Degenhardt ‘Sentimentaler Hund’ (1963), Kai Degenhardt ‘Näher als sie scheinen’ (2012), Gerhard Gundermann ‘Für C.’ (aus ‘Werkstücke II’ 2004).
In den kommenden Tagen stelle ich euch den TraumFänger Verlag vor und berichte von einer außergewöhnlichen Pressekonferenz mit Kerstin Schmäling, Wild Willy Westbahn und Mitch Walking Elk.
Mehr Buchmesse coming soon.
Neulich auf der Buchmesse: Jan Degenhardt

Wir hatten es von ‘langer Hand’ vorbereitet, wir waren gespannt aufeinander.
Die Buchmesse ist schon so etwas wie ein besonderes Dingens, ein kultureller Leuchtturm im stark um seinen Ruf als Buchstadt kämpfenden Leipzig. Zu groß ist die übermächtige Frankfurter Buchmesse. Umso erstaunlicher, dass Autoren und Verlage sich durchaus einig sind; jeden Tag Kaviar verursacht gewaltige Bauchschmerzen. Echte Menschen zum Anfassen vs. echte Übermenschen zum Anfassen; entscheide selbst.
Jan Degenhardt, Franz Josefs Ältester, folgte dem Ruf des Verlages Kulturmaschinen und seiner umtriebigen Inhaberin Simone Barrientos und gestaltete gemeinsam mit ihr, mit Autor Leander Sukov und vor allem im ‘Duett’ mit Rolf Becker einen bewegenden und erinnernden Abend für – nein – mit ‘Väterchen Franz’.
Franz Josef Degenhardt hat sich ganz bewusst für diese Frau und diesen Verlag entschieden. Er wollte eine Werkausgabe seines literarischen Schaffens hier im Kreise vieler linker Autoren gut aufgehoben wissen.
Das ist gelungen.
Die gesamte Lesung wird in einem demnächst veröffentlichten blog-Beitrag hier an dieser Stelle erscheinen und auch in meiner Sendung memorygigs am 10. April auf rockradio.de Thema sein. Zuvor hört ihr doch recht interessante Interviews mit den Aktiven dieses Abends.
Den Anfang macht Jan Degenhardt.
[podcast, 20:44min]
Mehr aus dem musikalischen Schaffen des singenden Rechtsanwalts gibt es auf rockradio.de.
Seine drei Langspielplatten laufen in unserem rockstream und wem das nicht reicht, der findet auf http://www.j-degenhardt.de die Tourtermine und kann sich live von dem überzeugen, worauf ich euch hier Appetit machen möchte.
(c)casus. 2012
Text und Ton mit freundlicher Genehmigung von Jan Degenhardt.
Die eingespielten Musikfragmente wurden der Lesung vom 16. März 2012 entnommen.
Links zum Artikel:
Jan Degenhardt, homepage
Verlag Kulturmaschinen, official website
Leander Sukov, facebook
Weitere Interviews sind online: Mit Verlagsleiterin Simone Barrientos hier und mit Schauspieler Rolf Becker hier.
Mehr Buchmesse coming soon 🙂
Neulich auf der Buchmesse: Mark Janicello
Ja, doch, sie geben sich die Klinke in die Hand.
Im Halbstundentakt wechseln die NoNames, die Promis, die Autoren, die Moderatoren.
Die LVZ-Autorenarena in Halle 5 gehört wohl zu den beliebtesten 30 Quadratmetern auf dem für hiesige Verhältnisse riesigen Messegelände.
Ich treffe Kerstin Decker, in der Print-Ausgabe der Leipziger Volkszeitung ist sie u.a. für den Boulevard verantwortlich, auf gut Neudeutsch “Klatsch & Tratsch”. Jetzt wartet sie auf Mark Janicello, der noch einmal fix ‘die Mutter seines Kindes’, sprich den Verlag seines Buches, besuchen will. In 10 Minuten werden beide auf den bereits warm gesessenen Stühlen der Talk-Ecke Platz nehmen.
Suchen sich die Moderatoren die Gesprächspartner aus, will ich wissen. Ja, prinzipiell schon, es liegt eine Liste mit Prominamen in der Redaktion aus, dann liegt es an jedem Redakteur selbst, wen er sich vor’s Mikrofon ankreuzt, eintragen, fertig. Der Rest ist Routine, vorbereiten, Kontakt aufnehmen, treffen, letztlich 30 Minuten gute Unterhaltung bieten.
Die garantiert der in New York geborene und jetzt in Europa lebende Mark Janicello in Perfektion. Pflichtbesetzung.
Ach ja, und ‘außerdem war am am Ende noch Elke Buschheuer übrig’, meint Kerstin spitz’bübisch’. Doch da bin ich schon mit Mark zur ‘Nachbereitung’ fern des ganz großen Trubels und wir zeichnen einen Gruß zweisprachig auf, einmal auf Elvis Presslisch, einmal auf Mark Janicellisch. Er ist ein Profi.
[podcast, 3:16min]
Es ist längst überfällig, aber es ist nicht vergessen. Wir werden ein komplettes Konzert des Weltenbummlers übertragen. Wann und wo? Ihr erfahrt es rechtzeitig in meinem blog und auf facebook. Um die Zeit bis dahin etwas kurzweiliger zu gestalten, gibt es hier noch einmal eine vergnügliche halbe Stunde mit Mark Janicello als Gast in der LVZ-Autorenarena, Moderation Kerstin Decker.
Mein ganz spezieller Dank gilt den beiden Aktiven, Armin Götze als Chef de Mission und der LVZ-Technik für die bereitwillige und unkomplizierte Zusammenarbeit und Genehmigung zur “Zweitverwertung”.
[podcast, 27:41min]
(c)casus. 2012
Text und Sound mit freundlicher Genehmigung Mark Janicello und Armin Götze (LVZ)
Links zum Thema:
Mark Janicello, official website
Mark Janicello, “Nackt im Rampenlicht”
LVZ online
Mehr Buchmesse coming soon 🙂




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