Wo kommen wir her? (Teil 7, Zusammenfassung)

In den Teilen 1-6 haben wir uns mit der Menschwerdung lt. herkömmlicher Evolutionsschreibung und bis heute angenommener, gesicherter geschichtlicher Entwicklung seit der Menschwerdung des Affen befasst. Von den verschiedenen Arten des Homo australopitecus, der sich vor ca. 4 Millionen Jahren über die Erde ausbreitete bis zur heute alles beherrschenden und letzten verbliebenen Menschengattung Homo sapiens.

Diese Evolutionsauffassung, die sog. Out-of-Africa-Theorie, ist jedoch nicht unumstritten. So wurden in den letzten Jahren auch Relikte gefunden, die eine direkte Abstammung des Homo sapiens vom Homo erectus in Betracht ziehen könnten. Das würde die bisher einzige Abstammungslinie aus Afrika infrage stellen. Dazu kann gern in z.B. den Veröffentlichungen von Dr. Alex Robinson sehr interessant weitergelesen werden.
Hier dürfte in den nächsten Jahren noch reichlich Klärungspotential anfallen.

Komplett außen vor gelassen habe ich prähistorische Herangehensweisen, die völlig andere Entwicklungsszenarien heranziehen (frühere hochentwickelte Gesellschaften, Riesenmenschen, Außerirdische, wie z.B. die Anunnaki oder auch Parallelgesellschaften). Diese Themen können wir künftig gern tiefer untersuchen, dazu muss jedoch vorher umfangreicher Lesestoff konsumiert werden!

Zum Schluss dieser kleinen Serie “Über uns” hier noch ein kurzer Überblick über die Zeitalter unserer Erde. Auch hier liegt die derzeit anerkannte offizielle Geschichtsschreibung zugrunde.

Alles begann vor ca. 3,5 bis 4,5 Milliarden Jahren mit Verdichtung von Gas, Staub und anderen Materieteilchen, die sich um die junge Sonne bewegten. Auf 2,1 Milliarden Jahre Archaikum folgte das Siderium des Paläoproterozoikums mit etwa 1,8 Milliarden Jahren. Danach kam das Paläozoikum. 70 Millionen Jahre Kambrium, 60 Millionen Jahre Ordovizium, daraufhin das Silur mit 40 Millionen Jahren, gefolgt von 50 Millionen Jahren Devon, 65 Millionen Jahren Karbon und 55 Millionen Jahren Perm, dann das Mesozoikum – 35 Millionen Jahre Trias, 58 Millionen Jahre Jura, 70 Millionen Jahre Kreidezeit, auf die der Eintritt ins Tertiär folgte, der ersten Stufe des Känozoikums. 64,5 Millionen Jahre währte das Tertiär, dem sich 2,5 Millionen Jahre Quartär anschlossen.
Dann tauchte der Mensch auf. Im Vergleich zu den Erdzeitaltern zuvor war die Geschichte der Menschheit nur ein Wimpernschlag.
Dynastien und Epochen kamen und vergingen und die Knochenkeule, die der Australopithecus gen Himmel schleuderte, hatte sich noch vor dem Herunterfallen in ein Raumschiff verwandelt.

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