Classic Open – klassisch offen!


Leipzig ist Musik – Leipzig macht Musik
Nun ja, vor allem macht Leipzig wieder verstärkt Schlagzeilen!
die umstrittene Bildmarke, Quelle leipzig.deSeit 1995 sind sie eine feste Größe; in den Sommermonaten wird die Leipziger Innenstadt zu einer Kultur- und Festivalmeile, die von vielen Personen und Institutionen, von Künstlern und Firmen getragen und zum Erfolg geführt wird.

Die Städter, die täglich in der Tageszeitung von Kulturrück- und Kulturabbau lesen müssen, sind sich hier weitgehend einig; Peter Degner leistet ganze Arbeit, ohne ihn geht hier gar nichts.
mit freundlicher Genehmigung: Peter DegnerAch so, Peter Degner. Sie kennen ihn nicht? Das sollten sie schleunigst nachholen. Es gibt nicht viele Organisatoren und gleichzeitig Integratoren von seinem Schlag. Er vermag kleine und große Namen, unbekannte und bekannte Künstler und gleichzeitig Tausende von Zuschauern für eine Idee zu begeistern, eine klassisch offene Idee und seit 1995 eine klassisch offene Wirklichkeit: die Leipziger Classic Open.
Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit, P.D. zu Hause zu besuchen und als ich mich an das barocke Wohnzimmer gewöhnt und es mir im gefühlt 2 Meter tiefen Ledersessel gemütlich gemacht hatte, gab er mir ein 2-Stunden-Interview voller Offenheit, Ehrlichkeit und natürlich interessanter Details aus dem Leipziger Kulturleben.
Wer davon nichts verpassen will, schaltet einfach im November zu meiner Sendung memorygigs auf rockradio.de zu. Das Interview, garniert mit Wunschmusik und den highlights der Classic Open 2010.
Mit dabei Monsieur T. aus Dresden, Conny Corba, die June Carter aus dem Musical Johnny Cash – The Man in Black und nicht zu vergessen Günther Fischer, der extra aus Irland herübergeflogen kam.
Typisch Quasselstrippe habe ich jetzt den Roten Faden verloren; warum macht Leipzig denn nun schon wieder Schlagzeilen?
Wir leben neuerdings ja in einer Rechts- und Rechteverwertungsgesellschaft, also muss man seine Rechte auch wahren! Peter Degner hat sich die Wortmarke der Classic Open gesichert. Ein paar Jahre später zieht die Stadt Leipzig mit der Bildmarke nach. Da gibt es Einspruch Euer Ehren. Alles nachzulesen auf DPMA.
Die Amtsleiterin der Rechtsstelle im Rathaus, Frau Gesa Dähnhardt, war heute bereit, in Vorbereitung der Sendung kurz Stellung zu nehmen, obwohl wir uns in einem schwebenden Verfahren befinden. Sie hat betont, dass die Stadt Leipzig an einer gütlichen Einigung interessiert ist. Wie immer diese auch aussehen wird?
Es gibt also gute Hoffnung, dass die Kultur nicht dem Starrsinn unterliegen muss.
Ich werde den Ausgang verfolgen und notfalls erneut berichten.
(Bildquellen: siehe Grafik-Info)


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