BenzinApp-4-EZB

Wir sparen also weiter.
1 Cent bei Aral und 2 Cent bei Jet – an der nächsten roten Ampel ist der Umweg über die BenzinApp wieder hinfällig.
Das Gute daran; Deutschlands Politiker haben sich monatelang medienwirksam damit rumgeschlagen und ein bischen was für Wahlkampfimage getan.
Glauben Sie. Glaubt Oberspritpreisdatenbankmanager Rösler. Der, der schon damals auf der Rikscha einen Peitschenhieb extra abdonnerte.
Röslers BenzinApp ist der reinste Lacher. Nicht, weil es das Regierungsungetüm längst als kostenlose Handyerweiterung von usern für user entwickelt gibt, auch weil es eine völlig unsinnige Datenkrake nie auf Omas Smartphone schaffen wird. Da ist der Bundestrojaner längst vor.
Die Idee, hier einen und da zwei Cent zu sparen, ist dabei ganz vernünftig.
Keine Wahlperiode mehr hin werden die deutschen Steuerzahler ihre Kulllerchen nicht nur an der Zapfsäule reiben. Spätestens wenn der Schuldenberg der EZB in Bares beim kleinen Mann und der kleinen Frau eingefordert wird. Die großzügig an Banken und die übrige Finanzklientel verteilten Euro-Milliarden – oder sind es schon Billionen? – die frischgepressten Papierscheinchen ohne Gegenwert im Handelsmarkt müssen demnächst gewaschen werden. In diese Richtung kennt der Saubermann in Brüssel kein Pardon.
Hoffentlich kommt die Sonne bald raus, dann trocknet es wieder schneller.
(c)casus.2013


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