Ohne Krimi gibts die Mimi nie im Bett… [podcast]

Ohne Krimi gibts die Mimi nie im Bett… demnächst
auf rockradio.de
Es wird Bill Ramseys Geheimnis bleiben, warum die Strophe von der vergifteten Seite 107 aus dem offiziellen Song geschnitten wurde, aber Dank Sigi Baero der Nachwelt erhalten blieb. Zu hören in den memorygigs auf rockradio.de im Juni.
Auf jeden Fall ist es ein Rätsel der kniffligeren Sorte, das Kriminalrat Gustav Merks demnächst zu lösen hat.
Gustav Merks, dieser knuddlige alte Herr mit der leicht anramponierten Melone auf dem noch gut bewachsenen Kopf und dem mehr als Zeigefinger denn als Gehhilfe verwendeten Krückstock in der natürlich immer rechten Hand; gestern stattete er dem Kriminalmuseum des Mittelalters in der Leipziger Nikolaistraße einen seiner geheimnisgeschwängerten Besuche ab, natürlich wie immer in Begleitung seines Schöpfers Steffen Mohr.
Steffen, die Nummer 2 der Kriminalbuchautoren im friedlichen Deutschland, hatte gleich einen ganzen Sack voller Krimirätsel der geneigten Zuhörerschaft vorzutragen, die sich mit deren Lösung oder auch Nichtlösung als Polizeiobermeister (im schlimmsten) oder auch als Kriminalchefaufklärer (im besten Fall) qualifizieren konnten. Das Siegerpärchen konnte dann am Ende doch nicht als solches ausgezeichnet werden, denn Kriminalfalllöser sind in aller Regel nicht fest liiert, haben keine dauernd alles besser wissende Frau oder Freundin und sind schon gar nicht verheiratat. So Steffen Mohr, der im Widerlegungsfall sofort 10 Euro auf den Tisch des Hauses gelegt hätte. Was ist eigentlich mit Donna Leon? Steffen, 10 Euro für den Artikelschreiber 🙂
Die Kette der Erklärung erscheint trotzdem logisch: So ein aufregender Aufklärungstag verlangt nach rechtzeitiger Bettruhe, da kann eine Mimi nebenan nicht noch 107 Seiten gruselige Krimigeschichten laut vorlesen wollen… ach, oder gab es eine ganz andere Aufklärungs-Herleitung?
Was in Leipzigs dunklen und privaten Hinterhöfen klammheimlich ausprobiert wird, kann der Besucher im Kriminalmuseum des Mittelalters wie selbstverständlich und öffentlich über sich ergehen lassen: Handabschlagen, Fallbeilhinrichtung und Rädern bis die Geyer kommen – alles kein Problem. Nur auf die Streckbank passt nicht jeder, irgendwie fehlt da die männliche Gelenkigkeit! Natürlich alles unter fachmännischer, Entschuldigung; fachfrauiger Anleitung. Frau Jezkova leitet dieses wohl einmalige Archiv historischer Folter- und Hinrichtungsinstrumente und gibt uns hier darüber Auskunft, warum gerade sie und warum gerade in Leipzig:
Steffen, noch einmal zu dir: Was erwartet deine Besucher vor der Kulisse von Hexen und mittelalterlichen Tötungsmaschinen?
Das komplette feature wird in Radioqualität demnächst auf rockradio.de gesendet.
Foto/Montage: (c)casus
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Hi, Casus! Das ist wieder professionell und witzig-sympathisch. Danke.
Heute in der Runden Ecke singe ich. Brrrr. TV ist dabei.
Schüttelgrusel.
Lass doch mal Frau Jezkova ins U Fleku Deinen Beitrag zukommen. Am Besten persönlich. Da kriegste glatt von ihr zu trinken und essen und mehr.
Alles Liebe für Dich!
Steffen
(per e-mail)