‘E pluribus unum’

‘E pluribus unum’ (‘Aus vielen Eines’); so beginnt die wohl derzeit meisterwähnte Doktorarbeit! Dieser lateinische Ausdruck (zudem in beiden aktuell genannten Quellen zumindest orthografisch falsch übersetzt – ‘Aus vielem eines’ – wurde 1956 vom amerikanischen Motto (Sinnbild des Zusammenschlusses vieler Bundesstaaten zu den Vereinigten Staaten) zu ‘In god we trust’ (‘Wir vertrauen auf Gott’) und findet sich seit dieser Zeit zwar noch im Wappen der portugiesischen Fußballmannschaft Benfica Lissabon, aber nicht mehr auf gültigen US-Banknoten.
Dafür bedient sich die FAZ in ihrem Leitartikel vom 27.11.1997 zum ‘Experiment einer großräumigen Republik’ ebenso unseres lateinischen Ursprungs, wie der noch amtierende Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland. Über das noch und wielange noch amtierend spekulieren wir ausnahmsweise mal nicht, denn sobald diese Zeilen veröffentlicht sind, kann die Vermutung Wirklichkeit geworden sein. Tempus quaerere veritatem, die Zeit überholt die Wahrheit.
Qui beneficiis, wem nützt es? Eine oft gestellte und berechtigte Frage, wenn es einem oder vielen an den Kragen geht. Der Möglichkeiten zur Antwort gibt es reichlich, Kragen hoch und durch zum Beispiel – oder Kragen auf, tief Luft holen und Stellung beziehen…
Halten wir es weiterhin mit den Fußballern, egal ob Benfica oder FC St. Pauli. Ach ja, die Hamburger Kiez-Kicker haben seit 1977 zum ersten mal den Ortsrivalen HSV geschlagen, auf dem Platz versteht sich. Na, das ist doch mal was Handfestes. Wenigstens auf die kann man sich noch verlassen.
Bildquelle: afghan-web.com (Das Wetter in Mazar-i-Sharif. Von Sturm nichts zu spüren!)


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