Der Technische Asche-Mittwoch, Folge 2 ‘Parrot Asteroid’
Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Parrot Asteroid geammelt?

Ich konnte das Teil kürzlich eine Weile testen, neben 99 Pluspunkten, fiel der UKW-Tuner komplett durch.
Optisch der Brüller, auch weil es den DIN-Schacht in seiner vollen Breite und Höhe ausnutzt, nur einen minimalen Rahmen mitbringt und dadurch fast einem Doppel-DIN ähnelt.
Klares Daumen-hoch neben der edlen Optik und dem Riesendisplay für
– Android-Betriebssytem, 3G+ Internetfähigkeit (ein Stick mit Chip und möglichst Flatrate sollte vorhanden sein)
– zu- und abschaltbare GPS-Ortung/Geo-Lokalisierung
– integriertes Bluetooth
– Sprachsteuerung (‘Wenn möchten sie anrufen’) – das Telefonbuch aus deinem Handy wird umgehend integriert (hier mit dem Nokia N95 getestet)
– Freisprechen mit Doppelmikrofon für Fahrer und Beifahrerin (!)
– gut strukturiertes Menü für alle notwendigen Einstellungen
– viele Anschlussmöglichkeiten vom iPod/iPhone, 3x USB, SD-Kartenslot…
– abnehmbares Bedienteil mit ‘Reise’tasche
– Softwareaktualisierung über gut aufgeräumte website
Manko:
– UKW-Tuner ist zu schwach (Ausschlusskriterium!!!)
– CD-Player nicht integriert
Wegen der ungenügenden UKW-Empfindlichkeit habe ich das Teil wieder ausgebaut und höre jetzt wie vorher mit meinem um BT und G3 aufgepeppten JVC-Radio. Nächste Woche wird es durch ein baugleiches aber um DAB+ erweitertes Modell ausgetauscht.
Wenn Parrot beim Tuner nachbessert und die G3-Verträglichkeit um alle auf dem Markt befindlichen Sticks erweitert (mein 1&1-Vodafone steht nicht auf der Kompatibilitätsliste, wohl aber zB. der Tchibo-O2), dann ist das Radio mit seinem integrierten 4x55W-Verstärker zum Preis von unter 200 Euro eine echte Alternative.
Schaun wir mal.
(c)casus. 2011
Produktfoto: Parrot
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